Montag, 25. Juni 2012

fotos machen

wer fotos - etwa für eine website - braucht, der greift heute oft selbst zum fotoapparat, handy oder smartphone. oft ist diese ausrüstung ausreichend, wenn man einige grundlegende dinge beachtet. generell sollte jemand, der eine produktive website schalten möchte, darüber nachdenken, einen professionellen fotografen mit dem schießen von fotos zu beauftragen.

für alle, die selber hand anlegen wollen, sollten folgende grundlagen gelten:

  1. achten sie auf gute lichtverhältnisse; am besten ist tageslicht / sonne
  2. wenn sie in gebäuden fotografieren, machen sie alle lampen an (tisch-, deckenleuchten etc.)
  3. fotografieren sie nicht gegen die primäre lichtquelle (es sei denn sie wollen gegenlichaufnahmen)
  4. achten sie auf den hintergrund

gute innenaufnahmen zu machen ist wesentlich schwieriger als aufnahmen im freien - nicht zuletzt wegen der lichtverhältnisse. einen raum komplett abzulichten ist meist aufgrund der beengten verhältnisse nicht möglich. man kann hier ein "fischauge", also einweitwinkelobjektiv benutzen oder man macht mehrere aufnahmen von der selben position aus, um diese später am pc als panoramabilder zusammenzusetzen.

wenn sie im freien bei wechselnd bewölktem himmel fotografieren, so warten sie, bis die sonne hinter den wolken hervorlugt, um ihnen eine gute belichtung zu ermöglichen. natürlich kommt die sonne dabei von hinten oder der seite.

natürlich steht das motiv einer aufnahme im vordergrund. achten sie aber auch auf dinge/ personen neben und hinter diesem. wenn sie z.b. ein schönes landschaftsbild mit einem prächtigen baum im vordergrund machen möchten, so warten sie, bis der lkw auf der im hintergrund verlaufenden landstraße vorbeigefahren ist. halten sie außerdem die kamera gerade, so dass der horizont waagerecht verläuft. das kann man zwar später via software korrigieren, jedoch hat das grenzen und bedeutet mehrarbeit für denjenigen, der mit dem fotomaterial arbeiten soll - etwa der arme webdesigner.

viel spaß beim knipsen!

Mittwoch, 20. Juni 2012

leuchte, alter mond, leuchte!

so schrie der kleine häwelmann unserem trabanten zu, womit wir bereits beim thema wären. es leuchtet der mond oder eigentlich ja nicht, denn leuchten tut die sonne, der mond lediglich reflektiert. es leuchtet die lampe!? ja - obgleich, wenn wir es näher betrachten und das, was wir als lampe schauen, mit unserer aufmerksamkeit bescheinen, so stellen wir fest, dass es ja mit nichten die lampe, welche leuchtet, sondern die glühbirne oder was auch immer wir als energiebewusste energiespar-bürger eu-konform in die lampenfassung drehen.

so schön, so falsch, denn es kommt noch dicker - bringen wir licht ins dunkel: die glühbirne heißt glühlampe, denn sie ist kein erhellendes obst sondern das leuchtmittel, welches via fassung mit der leuchte in sowohl elektrischer als auch mechanischer verbindung stehend für erleuchtung sorgt. denn das, was wir volksmündlich als lampe berufen, das ist eine leuchte. die lampe dagegen ist das der leuchte zum leuchten verhelfende leuchtmittel, und die glühbirne gibt es ebensowenig wie die leuchtbanane, und daran ist nicht die eu schuld. ehrlich nicht.

erhellendes findet sich auch in dem diesem beitrag bei lampenmeister, dem meister aller lampen ... und leuchten, versteht sich.

Dienstag, 19. Juni 2012

jährlich tüv für alte autofahrer?

da hat die eu sich ja wieder was tolles einfallen lassen, alle autos, die älter als 7 jahre sind, sollen jährlich zur hauptuntersuchung - im volksmund: zum tüv. damit soll die verkehrssicherheit erhöht werden. ob sich so die zahl von verkehrsunfällen verringern lässt? fraglich, meint der adac, und auch der deutsche verkehrsminister ramsauer hält von dem vorschlag wenig «Unsere Prüfpraxis ist seit langem bewährt und kann anderen EU- Ländern hilfreiche Orientierung sein.»

da gäbe es aber einen anderen hebel, der, würde er angesetzt, zur erhöhung der verkehrssicherheit signifikant beitragen könnte; der tüv für ältere verkehrsteilnehmer. immer wieder hört man von unfällen, die von senioren verursacht werden, da diese häufig von schleichenden körperlichen beinträchtigungen betroffen sind, welche u.u. unbemerkt bleiben, bis es zu spät ist. erwähnt sei hier z.b. die altersbedingte makuladegeneration (amd) oder das glaukom (grüner star), welches zu unbemerkten gesichtsfeldausfällen und letztlich zur erblindung führt.

um die risiken einer anderen gruppe, nämlich der der fahranfänger, im straßenverkehr zu minimieren, hat sich die politik bereits vor über 25 jahren zum handeln durchgerungen; der führerschein auf probe erlebte seine einführung im jahr 1986 und hat das seine zur reduzierung der unfallzahlen beigetragen. ein ähnliches modell für ältere verkehrsteilnehmer könnte nun helfen, diese weiter zu verringern. so wäre es denkbar, für senioren ab 70 jahren alle zwei jahre einen fahrtüchtigkeitstest oder wenigstens einen "augentüv" einzuführen - von berufskraftfahrern wird dies längst gefordert. da traut sich aber kein politiker ran, denn da lauert eine graue lobby, die der senioren - fleißige wähler...