Montag, 30. Mai 2011

entkalkungsanlagen fürs zuhause - sinn oder unsinn?

wasser kommt bei uns aus dem wasserhahn. bei ihnen auch doch auch oder? das ist so ähnlich wie mit dem strom: der kommt aus der steckdose und der rest interessiert uns nicht - oder vielleicht ein wenig, ist ja gerade hipp, diese "atomkraft nein danke"-aufkleber kan man ja heute wieder aufs auto bappen, ohne als ewig-gestriger oder wollsocke belächelt zu werden.

aber zurück zum wasser. das kommt also aus dem wasserhahn und gut. wirklich? anbetracht der suggestiven fragetechnik dürfte die antwort kaum erstaunen: nein, nicht alles gut. zwar kommt in unseren breiten tatsächlich das wasser in trinkwasserqualität aus dem hahn, und es droht noch kein mangel am lebensmittel nummer 1, doch das könnte sich durchaus ändern, extrapoliert man die anzeichen in südlichen ländern europas und die sich andeutende klimaerwärmung. es ist jedoch nicht nur die potenzielle verknappung des wassers, die im zusammenhang mit der umwelt problematisch ist, vielmehr geht es um die ressource energie im kontext der warmwasseraufbereitung.

wir hier im norden der republik sind mit unserem leitungswasser ja gesegnet, es gibt kaum besseres als das flensburger. in anderen gebieten enthält das wasser, das vom örtlichen wasserversorger kommt jedoch mehr oder weniger mineralstoffe, wie z.b. kalk und magnesium. diese machen das wasser "hart" [ die vier härtegrade des wassers ]

für sich genommen ist das noch kein problem, hartes wasser ist für uns nicht schädlicher als weiches. problematisch wird es erst dadurch, dass vor allem der kalk sich in rohren und geräten ablagert und dort zu verkalkungen führt. diese kalkablagerungen können geräte zerstören - wir kennen das aus der calgon-werbung - sie führen aber auch zu einem höheren energieverbrauch und zu einer schlechteren leistung. ursache hierfür ist die wärmeisolierende eigenschaft der kalkkruste, z.b. auf den heizstäben von waschmaschinen oder warmwasserboilern.

ergo gilt es, den kalk aus dem trinkwasser zu entfernen. dazu gibt es verschiedene verfahren, die millionenfach erfolgreich in anwendung sind. die frage ist nun, ob die anschaffung einer entkalkungsanlage für den privaten haushalt aus ökonomischer sowie ökologischer sicht sinn macht. aus dem bauch heraus würde ich sagen: das macht ab einem gewissen härtegrad und in abhängigkeit der häuslichen umgebungsvariablen sinn. um das genauer zu eruieren bedürfte es aber einer umfassenden energiebilanz.

fakt ist, dass entkalkungsanlagen heute durchaus erschwinglich sind und es sie auch in größen gibt, welche für die installation in privaten haushalten geeignet sind. selbst wenn die vorteile nicht in puncto entlastung der umwelt und des geldbeutels niederschlagen sollten, so gibt es doch noch einen anderen effekt, welcher der hausfrau / dem hausmann auch etwas wert sein dürfte: entkalktes, weiches wasser hinterlässt keine ablagerungen auf armaturen etc. und verringert den reinigungsmitteleinsatz sowie den reinigungsaufwand u.u. erheblich. na, wenn das kein argument ist...

foto vom ob der stadt flensburg

heute hat der oberbürgermeister der stadt flensburg (ein alter bekannter) ein foto von mir gemacht und es mir zugeschickt. ich bin darauf in meinem kraftfahrzeug zu sehen - ein recht gelungenes foto, wie ich finde. die 25 € ist es allemal wert und vielleicht investiert simon das ja in das moderne flensburger straßennetz oder in sein neues amtszimmer, da fehlen noch ein paar bilder an der wand...

Mittwoch, 25. Mai 2011

killerkeime und aschewolke

wir im norden sind schon echt gebeutelt, muss man einfach mal sagen. kaum infrastruktur, keine jobs, schlaglöcher wohin man sieht und jetzt auch noch aschewolke und killerkeime.

mann, mann, mann. dauert nicht mehr lange und der letzte schleswig-holsteiner ist in die schweiz geflohen und die dänen überrollen uns bis nach altona. die stecken doch mit den isländern unter einer decke. kann mir keiner erzählen, dass jetzt gerade zufällig mal wieder nen vulkan ausbricht und uns die sicht nimmt. das mit diesen killerdingern waren die auch, wetten? die wollen ihre mauer an der elbe bauen, die dänen...

Dienstag, 24. Mai 2011

wasser entkalken mittels magneten (nsb)

eines vorweg: nsb = nepper, schlepper, bauernfänger.

aus beruflichen und praktischen gründen habe ich mich mit dem thema wasseraufbereitung befasst. es gibt verschiedene verfahren, etwa die umkehrosmose, den ionentausch und die sogenannte physikalische wasserenthärtung. letzteres ist echt die härte und funktioniert nach dem eingangs erwähnten nsb-prinzip.

da wird gutgläubigen menschen ein völlig nutzloser mist für hunderte oder gar tausende von euros angeboten. nun kann man ja die meinung vertreten: "na und, selber schuld!" - aber irgendwo ist ja mal genug, oder? den vertrieb von solchem kram sollte man imho verbieten - das ist betrug oder wenigstens betrugsversuch. wir sind doch das land der verbote, warum dürfen diese dubiosen geschäftemacher dann ganz offen auftreten und menschen betrügen, die tatsächlich ein problem haben?

da wird auf tollen websites unsäglicher mist geschrieben:



auf der besagten website wird außerdem eine studie erwähnt, welche man gerne anfordern könne, das habe ich gleich mal getan, mal schauen, was da zurück kommt, wenn die überhaupt antworten - ich werde berichten. hier meine mail an die firma:



wer sich einen überblick zum thema verschaffen will, dem sei dieser artikel empfohlen: Wasser entkalken mit Hilfe von Magneten - geht das?

EDIT: ich habe tags drauf prompt antwort erhalten, die erwähnte "studie" war als anhang dabei. ich möchte sie dem leser natürlich nicht vorenthalten, mache sich jeder selbst ein bild... hier der link zur "hagalis-studie"

Donnerstag, 12. Mai 2011

dänen wollen mauer

armes dänemark

da glaubte ich doch heute früh, mich verhört zu haben: dänen wollen grenzkontrollen wieder einführen! kaum zu glauben aber wahr. die zunehmende rechte gesinnung unser nördlichen nachbarn ist schuld daran, die rechtspopulistische partei dvp steht hinter diesem rückschritt. grund sei angeblich die zunehmende kriminalität, welche ihren ursprung im (ost)europäischen ausland hat.

vielleicht liegt darin aber auch eine chance für uns kriminellen deutschen, wenigsten ökonomischer art; wenn wir die reste der innerdeutschen mauer zusammenklauben und den dänen verscherbeln, dann wäre das doch ein prima deal - die dänen haben es dann ganz kuschelig (hygge, hygge) in ihrem staate und wir einen batzen kronen im staatssäckl. außerdem entlastet es die geplagten autofahrer in der grenzregion (insbesondere am gründonnerstag) - vorausgesetzt, die mauer ist auch nach süden undurchlässig...

Mittwoch, 11. Mai 2011

dänen brauchen hilfe

dänen wollen die vereinten nationen (un) um beistand anrufen: (*)



und ich dachte, die dänen seien das glücklichste volk europas...

(*) es ist bezüglich des verständnisses der botschaft von vorteil, wenn man der dänischen sprache mächtig ist. die dramatik dieses apells der dänischen nation offenbart sich aber auch ohne den besitz der kenntnis der dänischen sprache.

für fortgeschrittene ("the danisch numbersystem is very complicated"):



und doch scheint es wenigstens einigen dänen dabei noch (zu) gut zu gehen:



auch ohne dänischkenntnisse zu verstehen...

skype installation und chrome?

eben installiere ich skype auf meinem netbook und werde während der installation gefragt, ob ich google chrome installieren will!? gestern hieß es in den nachrichten, dass skype von microsoft für 8,5 milliarden dollar (!) gekauft wurde. wie geht das zusammen?

gestern installierte ich skype auf einem anderen rechner, da wurde mir chrome nicht angeboten. es scheint, dass microsoft mit dem konkurrenten google geschäftsbeziehungen eingegangen ist - bei dem hohen kaufpreis ja verständlich; irgendwie muss der rubel ja zurückrollen. skype alleine dürfte kaum so viel abwerfen - da darf man sich in zukunft auf mehr werbung gefasst machen...

Dienstag, 10. Mai 2011

das känguru

es war einmal ein känguru,
das hatte einen roten schuh,
der andere war grün,
das känguru fand's schün.

im wald da stand ein borstenschwein,
das stand im wald da ganz allein,
es steht auch heute wohl noch dort,
ging es nicht an 'nen andern ort.

einst ward ein blaues dromedar
- ein tier, das wirklich selten war -
beim schlange stehlen überrascht,
welche es zügig hat vernascht.