Mittwoch, 16. Juni 2010

der e-brief der post...

... ist im grunde nichts neues und in ähnlicher form bereits von verschiedenen berufsgruppen, wie z.b. den rechtsanwälten und notaren, in täglicher verwendung, etwa um grundbuchauszüge zu erhalten.

die einführung auf breiter ebene jedoch kann man durchaus als novum bezeichnen, ob und in wie fern sich das system gegen den klassischen briefverkehr, vor allem aber gegen die "normale", unverschlüsselte und nicht verifizierte elektronische post durchsetzen kann und wird ist abzuwarten.

so soll der e-brief funktionieren:

1. authentifizierung: der absender muss sich zunächst für den dienst registrieren und ausweisen. auf diese weise ist der e-brief-empfänger z.b. vor phishing-mails sicher - theoretisch.

2. verschlüsselung:
die nachricht wird online in eine eingabemaske getippt und über eine verschlüsselte datenleitung verschickt, so können dritte ihn nicht einsehen, wie das bei der standard-email möglich ist - theoretisch und auch praktisch.

3. zustellung: sofern der Empfänger nicht an das system angeschlossen ist, druckt die post den e-brief aus und stellt ihn auf dem herkömmlichen Weg zu.

ich glaube kaum, dass sich dieser dienst in der praxis größerer beliebtheit erfreuen wird können, aber man hat sich ja auch früher schon mal geirrt...

im kontext stellt sich die frage, wie unsicher eigentlich eine "normale" email ist. dazu ist folgender artikel interessant: Email - so sicher wie eine Postkarte?

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