Montag, 13. Dezember 2010

bürgerinitiativen pro erdkabel

es haben sich vielerorts bürgerinitiativen gebildet, die für die unterirdische verlegung neuer hochspannungstrassen eintreten. es ist heute stand der technik und in der regel nicht unwirtschaftlicher, den erforderlichen ausbau der leitungsnetzte in form von erdkabeln zu realisieren.

lediglich bei sehr hohen spannungen (380 kv und darüber) wird der finanzielle aufwand für die errichtung den einer freileitung deutlich übersteigen. die mehrkosten lassen sich aber innerhalb der üblichen standzeiten der anlagen in der regel wieder einspielen, da die kabeltrassen erheblich geringere (ca. faktor 4) verluste beim stromtransport aufweisen. sie sind somit nebenbei auch aus diesem grunde umweltfreundlicher.

für die energiekonzerne geht die rechnung natürlich nicht so leicht auf, da der kunde die kosten für die verluste zahlen muss, nicht der energieerzeuger - der verdient sogar noch dran, da diese auf den strompreis umgelegt werden. für den netzbetreiber (das sind in deutschland die 4 großen energiekonzerne, bzw. tochtergesellschaften dieser) zählen lediglich die kosten für die errichtung einer trasse, und da sind freileitungen die billigere lösung.

hier eine auflistung der mir bekannten initiativen pro erdkabel:
kennen sie andere bürgerinitiativen? dann freue ich mich über eine nachricht: hberkner@gmx.net

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